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| Biologisch Dynamisch - Pflanzenbau | ||||||||||||||||||||||||
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Pflanzenernährung Humuskolloidalität Wasserlösliche Mineralien Wie ist es mit der Leuchtekraft unserer Böden bestellt? Ohne die Bodentiere wäre heute der Boden durch die schweren Maschinen in Kürzester Zeit luftleer. Sie bringen allen Humus an die Oberfläche, 1:1 mit Mineralischem gemischt. Dadurch entsteht mehr Atemraum im Boden. Das Gefressene kann beste Erde sein, das ist abhängig von der Gruppe der 11 Bodentiergruppen, die fressen. Der Regenwurm baut basische Krümel erosionsstabil auf, den Springschwänzen ist es egal, ob sie basisches oder saures Material fressen. Der liebe Maulwurf bringt Boden nach oben, so mischend, das es Erde wird ! Ehre diesen Tieren: der Maulwurfshügel ist weisheitsvoll aufgebaut, die Pflanze kann auf ihm , nach der Keimung, sofort ins Mineralreich wachsen ! Justus von Liebig erkannte zurecht, daß Pflanzen Mineralien nur wasserlöslich aufnehmen können. Sobald eine Pflanze Blätter hat, muß sie Wasser aufnehmen und transpirieren. Das ist mit unserem Atmungsvorgang vergleichbar. Wir müssen ein und ausatmen, um am Leben zu bleiben. So nimmt die Pflanze hauptsächlich mit den längeren, dunkleren mehr vertikalen Wurzeln Wasser auf. Es gibt aber auch die kleineren, mehr horizontal gerichteten, weissen Wurzeln, welches die eigentlichen Nahrungsaufnahmewurzeln sind. In der Natur werden Mineralien den Pflanzen zunächst aus dem Felsgestein langsam zugänglich, d.h. wasserlöslich angeboten. Hierbei sind vor allem im Endprozeß Bakterien und Würmer beteiligt, sie bauen wasserlösliche Elemente in die Kolloidalität von Humus ein. Entscheidend dabei ist, sie mischen somit wasserlösliche Salze nicht in das Bodenwasser ! Das ist so ein Punkt, der verstanden sein will! Es ist sogar so, solange ein Bodenprozeß noch existiert, wird unnatürlich in das Bodenwasser gedrungenes NPK von Mikroben und Würmern eiligst aus dem Wasser entfernt, und in die Kolloidalität von Humus gerettet! In der konventionellen Bewirtschaftung werden Dünger in Form von wasserlöslichen Salzen ! regelmäßig oben oder in den Boden eingebracht. Da einerseits unsere Mikroben und Würmer Ihrer Haupfunktion entledigt wurden, Mineralien zu lösen ( aus Stein und Pflanzenwesen) und in Humuskolloide einzubauen, verringern sie sich oder verschwinden. Regen nimmt die wasserlöslichen Salze in den Boden hinunter. Die Pflanze muss in diesem Fall, wenn sie Wasser aufnimmt zum Transpirieren dieses Wasser mit den angereicherten Nährsalzen aufnehmen. Jetzt ist ein ganz wichtiger, prinzipieller Unterschied im Metabolismus von Pflanzen, Tieren und Mensch zu beachten! Menschen und Tiere haben einen individuellen Metabolismus, weil wir jeweils einen eigenen Wärmehaushalt besitzen. Die Pflanze hat noch keinen eigenen Wärmehaushalt. Der pflanzliche Mtabolismus wird stimuliert von Sonnenwärme. Die weissen Würzelchen werden angeregt durch Sonnenwärme. Die Pflanze hängt absolut von der Wärme der Sonne ab, um Humus im Sinne des Kolloidalen aufzunehmen ! Achtung : Die Kolloidalität von Humus bietet die Möglichkeit, das Pflanzen Mineralien in einem Prozeß aufnehmen: UND ZWAR GETRENNT von der Aufnahme von Transpirationswasser; aber angeregt durch die Sonnenwärme ! Da wird nie zuviel aufgenommen und alles Aufgenommene hat Zeit zu entsprechender Assimilation. Also sobald Sonnenwärme schwindet, reduziert die Mineralienaufnahme der Pflanze, N kann zu wertvollem Protein umgewandelt werden, Nitrate erscheinen nicht in der Pflanze. Wenn hingegen unnatürliche zugefügte Salze, die ein Eigenleben führen, die nicht unter der Sonnenwärme stehen, und dazu gehören neben den NPK - Dünger-Salzen der konventionellen Landwirtschaft auch die Salze im biologischen Anbau im frischer Mist, in der Gülle und in seiner aggressivsten Form in der Biogasgülle, findet die naturgemäße Regelung der Nahrungsaufnahme durch Sonnenwärme reduziert statt: große Pflanzen "wachsen", blaugrün, weil überfüllt mit NPK-Salzen ! Da NPK mineralische Salze sind und direkt als Salze in die Pflanze eindringen, und da in jeder Zelle ein Salz: zu Wasser Ausgleich lebensnotwendig ist, wird, mit steigendem Zellgehalt, jede Zelle gezwungen, entsprechend mehr Wasser zu enthalten, Daher der übergroße Wuchs und die blaugrüne Färbung. Der typische Kohlgestank, angefangen beim Feld, dann beim Kochen, schließlich aus dem Menschen offenbart die Art der Düngung, offenbart wie ein Lenbensmittel zum Futtermittel degradiert wird. Je höher die Versalzung z.B. in den Blumenkohl eindringt ,bis in die Seitenstämme hinein,je weiter reicht die Bitterkeit. Wohingegen der nichtsalzige Blütenteil des Blumenkohls dann geschmacklos - wässerig vorkommt, im Vergleich zu naturgemäß Gewachsenem.
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